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Mit Digitalisierung den Mietmarkt verbessern

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Der Mietmarkt ist im Wandel. So oder so ähnlich beginnen in letzter Zeit viele Gespräche, wenn es um das Thema Miete in der Baubranche geht. Trotz des boomenden Mietgeschäftes in Deutschland ist der Satz Ausdruck einer der wichtigsten Veränderungen und er kommt zu einer Zeit, in der sich viele Unternehmen langfristig ein “weiter so” nicht mehr leisten können. Wenn Bauunternehmer, Vermieter und Branchenkenner von einem Wandel sprechen, dann sprechen fast alle von der Digitalisierung. Sie stellt etablierte Konzepte in Frage und gestaltet die Prozesse neu. Kaum ein Unternehmen beschäftigt sich heute nicht mit dem Thema der Digitalisierung.

Die Menschen sind mittlerweile in allen Lebensbereichen online und nutzen Angebote auf dem Smartphone per App oder im Web, die es bis vor ein paar Jahren noch nicht gegeben hat. Uber macht Taxifahrern Konkurrenz, Reisende schlafen statt im Hotel in einer Privatwohnung, die sie auf AirBnB gefunden haben und 3D-Drucker ermöglichen die Fertigung von Zahnkronen im Labor. Über kurz oder lang bedarf es also keines Zahntechnikers mehr. Egal ob soziale Kontakte oder das Kaufverhalten, überall sind wir mit digitalen Anwendungen konfrontiert, die Prozesse erleichtern und schneller gestalten. Es verändert sich nicht nur die Gesellschaft, auch die Wirtschaft unterliegt damit einer großen Veränderung – und das in praktisch allen Bereichen.

Die Baubranche ist heute die am zweitschlechtesten digitalisierte Industrie in Deutschland und insbesondere das Mietgeschäft mit Baumaschinen hat sich seit über 20 Jahren nicht signifikant verändert. Das Potenzial für die Entwicklung von digitalen und disruptiven Geschäftsmodellen ist aus diesem Grunde sehr groß. Warum das so ist und warum es zwingend nötig ist, über digitale Lösungen im Mietmarkt nachzudenken, soll Inhalt dieses Beitrags werden.

Wie sieht der deutsche Mietmarkt aus?

Dem deutschen Mietmarkt geht es auf dem ersten Blick gut. Das Wachstum der Branche ist seit Jahren stabil und für dieses Jahr prognostiziert die European Rental Association (ERA) ein Wachstum um 1,9 Prozent. Und auch das Konzept der Miete wird immer beliebter, wie der Market Report der ERA ebenfalls festhält. In Deutschland sind etwa 4.000 Unternehmen aktiv, die in irgendeiner Form auch Vermieter darstellen. Diese Zahl verdeutlicht, wie zersplittert der Mietmarkt für Baumaschinen ist. Sie ist ebenfalls ein Indikator für die vielen Herausforderungen vor denen die deutsche Miet- und Baubranche steht. Die Konsolidierung, die in anderen Branchen zunehmend zu beobachten ist, hat in diesem Markt noch nicht in dem Maße stattgefunden. Es drängen sich nun also die Fragen auf, wie der Mietmarkt auch weiterhin auf erfolgreiche Geschäftszahlen blicken kann? Wie schafft es die Branche, ihr Nachwuchsproblem zu lösen und junge Menschen für ihr Geschäft zu begeistern? Auf diese Fragen gilt es schnell eine Antwort zu finden und die Art ihrer Beantwortung wird darüber entscheiden, wie es mit dem Mietmarkt weitergeht.

Heute läuft die Vermietung von Baumaschinen noch häufig über persönliche Kontakte und Gespräche mit der bekannten Mietstation. Dabei bleibt der Mieter seiner Mietstation treu und vergleicht Anbieter nur dann, wenn in seiner Mietstation das benötigte Gerät nicht zu bekommen ist. Dieser Weg findet so in Deutschland täglich hunderte Male statt. Und bisher scheint er zu funktionieren. Zumindest belegen das die Zahlen. Doch der deutsche Mietmarkt steht auch vor großen Zukunftsherausforderungen, die in den kommenden Jahren auf die Agenda der Unternehmen rücken werden. Hierbei spielt der Kunde eine große Rolle. Dieser wird sich nicht mehr der digitalen Welt entziehen und somit den Anspruch an seinen Anbieter haben, ihm digitale Lösungen zur Verfügung stellen zu können. Eines der entscheidendsten Themen wird auch die Frage des Nachwuchses sein. Um auch weiterhin junge Menschen für die Vermietung von Baumaschinen begeistern zu können, müssen wohl bisherige analoge Arbeitsprozesse überdacht und verändert werden. Denn viele Branchen bieten bereits attraktive Alternativen, die einen klaren Vorteil haben – einen digitalisierten Arbeitsplatz.

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Muss der deutsche Mietmarkt digitalisiert werden?

Wenn der deutsche Mietmarkt den neuen Anforderungen gerecht werden will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als umfangreiche digitale Strategien zu entwickeln. Mieter wollen heute eine transparente Übersicht des Mietprozesses sowie mehr Flexibilität beim Preis und der Bereitstellung einer Maschine. Hierbei spielt auch das Thema Echtzeitverfügbarkeit der Produkte eine große Rolle. Dem Kunden muss die Möglichkeit gegeben werden, sofort bei der Online-Buchung der Maschine zu erfahren, ob die Maschine auch für den gewünschten Mietzeitraum verfügbar ist. Diese Faktoren bei einem herkömmlichen Mietprozess zu erfüllen, ist nur noch schwer möglich und mit zu viel Aufwand für den Vermieter verbunden. Denn gerade kleinere Vermieter verfügen nicht über die notwendigen finanziellen Mittel, um den digitalen Wandel des Mietmarkts zu stemmen.

Ein digitalisierter Mietmarkt ist dringend notwendig, um die wachsenden Herausforderungen der Mieter, gekoppelt an die wachsenden Anforderungen der Auftraggeber, lösen zu können. Themen wie der effizientere Einsatz von Ressourcen oder ein schneller Ersatz bei Maschinenausfall sind mit analogen Prozessen nur noch schwer zu realisieren. Hier Schnittstellen zur digitalen Welt zu schaffen ist der einzig logische Schritt, um auch weiterhin eine Branche mit Zukunft zu sein. Maschinenflotten online abzubilden, ist dabei nur einer von vielen Schritten. Vermieter sollten ein umfassendes Konzept für die gesamte Firma entwickeln und alle Arbeitsbereiche im Digitalisierungsprozess miteinbeziehen. Denn nur mit einer digitalen Strategie können Unternehmen im digitalen Zeitalter am Markt bestehen und die großen Zukunftsthemen bewältigen.

Building Information Modeling (kurz: BIM) ist dabei ein wesentlicher Teil der Digitalisierung der gesamten Bauindustrie und kommt geht auch nicht an der Mietbranche vorbei. Wenn es einmal richtig angewendet wird, hat es das Potenzial, die gesamte Erstellung eines Bauwerkes zu revolutionieren. Um mit BIM erfolgreich zu arbeiten, ist das Zusammenspiel folgender drei Elemente von enormer Bedeutung: Mensch, Maschine und Material. Sofern diese drei “M”s optimal digital harmonisieren, können sie Wertschöpfungsketten nachhaltig verändern und die Zusammenarbeit von Gewerken enorm verbessern. BIM ist mehr als ein reiner Datenaustausch. BIM ist ein Prozess, der mit der Erstellung eines Gebäudemodells beginnt und Vorteile für die Planung und Visualisierung von Bauprojekten sowie für Verwaltung und Wartung in Folge hat. BIM geht jedoch auch noch weit über die Projektplanung hinaus. So spielen auch Themen wie 3D-Druck eine wachsende Rolle im Bauprozess. Durch diese Druckverfahren lassen sich kleinste Bauteile, präzise und passgenau herstellen.

Gerade die hohe Nachfrage nach Wohnraum sowie der Megatrend der Urbanisierung führen zu einer extrem herausfordernden Situation für die Bauindustrie. Hierbei sind kosten- sowie zeiteffiziente Lösungen von essentieller Bedeutung, welche nur durch digitale Innovationen zu erreichen sind, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und -stark zu bleiben.

Andere Branchen machen vor, wie der digitale Wandel auch in der Mietindustrie von Baumaschinen aussehen kann. Die Automiete rund um Car-Sharing-Dienste wie Car2go oder DriveNow zeigen, dass Onlinekonzepte sinnvoll sind, um langfristig Relevanz zu behalten und auch die immer stärker auf Digitalisierung ausgerichteten Generationen anzusprechen. Gerade diese Konzepte verdeutlichen, dass plötzlich Marktteilnehmer den Takt im Markt angeben, welche in der Vergangenheit nur von Monopol-Platzhirschen geführt wurden. Die Vision, diese Branchen zu digitalisieren, steht bei den Konzepten der Macher im Vordergrund, trotz geringer Erfahrung oder auch Wissen über die jeweilige Branche. Warum sollen solche Ideen nicht auch auf den Mietmarkt für Baumaschinen übertragbar sein?

Der komplette Mietprozess bei klickrent

Stellen wir uns also folgende Fragen: Was würde passieren, wenn Maschinen plötzlich in Echtzeit online verfügbar wären? Was wäre, wenn Kunden nicht mehr beim Vermieter des Vertrauens um die Ecke, sondern von einem Bauunternehmen mietet, welches seine weniger ausgelasteten Maschinen online zur Verfügung stellt? Plötzlich nehmen Marktteilnehmer das Ruder in die Hand, welche bisher kaum mit der Vermietung von Maschinen und Geräten zu tun hatten. Der klassische Vermieter würde über kurz oder lang komplett aus dem Markt gedrängt werden.

Um genau diesen Anforderungen eines digitalisierten Mietmarkts gerecht zu werden, wurde vom Zeppelin Konzern 2014 ein unabhängiges Start-up gegründet – die digitale Miet- und Buchungsplattform klickrent. Seitdem arbeitet das Berliner Unternehmen daran, die bisher offline organisierten Bestandteile der Maschinenmiete auf einer Plattform zu bündeln und digital abzubilden. Das wachsende Team von klickrent steht immer wieder vor neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, wie der Frage der Abbildung von direkten Transportkosten oder der Darstellung von Versicherungskosten. Mittlerweile kann der Mieter auf klickrent von der Suche und dem direkten Preisvergleich seiner Wunschmaschine, über die Versicherung der gemieteten Maschine bis hin zum Transport alles bequem in Echtzeit und mit wenigen Klicks auf der Plattform abwickeln.

Maschinen einfach und schnell mieten per Web Tablet oder Smartphone k

Für den Mieter entstehen keine Mehrkosten, stattdessen bekommt er aber eine bessere Möglichkeit des Preisvergleiches, leichtere Wege, eine verfügbare Maschine in seiner Nähe zu finden und Versicherung und Transport nicht separat zu buchen, sondern direkt auf der Online-Plattform. Auch Vermieter profitieren von so einem digitalen Konzept, wie es klickrent bietet. Sie können sich auf der Plattform listen lassen und so beispielsweise neue Mieter und völlig neue Kundengruppen gewinnen, die über den herkömmlichen “Offline Weg” nicht auf sie aufmerksam werden. Maschinen aus der Flotte lassen sich über dieses Prinzip besser auslasten als zuvor. klickrent sorgt unabhängig von den Vorteilen für Mieter und Vermieter auch für eine Vereinfachung des gesamten Miet- und Buchungsprozesses. Der Mieter bekommt über sein eigenes Nutzerkonto einen transparenten Überblick seiner Mieten, während der Vermieter im Vermieterportal nachvollziehen kann, welche Maschinen über welchen Zeitraum in Miete sind.

Für die Zukunft der Miete spielen noch viele weitere Themen eine wichtige Rolle. Das Thema Telematik bietet vielfältige Möglichkeiten, Mietmaschinen intelligenter zu machen, indem Messungen während des Auftrages dazu genutzt werden können, Arbeitshinweise zu formulieren oder die Ortung der Maschinen das Thema der Sicherung von Maschinen komplett neu gestaltet. Für das Team von klickrent ist klar: Ein Mietmarkt ohne digitale Konzepte hat auf Dauer keine Zukunft. Eben diese Zukunft digital zu gestalten, ist die Mission von klickrent.

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