cramer & müller service GmbH & Co. KG

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Allgemeine Info

Wachstum durch Eigentum oder Miete?

Diese Frage stellt sich derzeit für einige der von uns begleiteten Vermietfirmen. Die Beantwortung hängt stark von der Gesamtstrategie des Unternehmens ab. Daraus leitet sich dann auch die Investitions- und Finanzierungsstrategie ab.

Vermietunternehmen sind extrem anlagenlastig. Ihr Geschäftszweck ist die Vermietung von Gegenständen. Ihr Nutzen für den Kunden liegt im Wesentlichen in der hohen Verfügbarkeit dieser Geräte sowie der Fixkostenentlastung für den Mieter. Des Weiteren hilft der Vermieter dem Mieter, auf kurzfristige Auslastungsspitzen zu reagieren.

Genau hierin liegt aber zugleich eine der Herausforderungen für den Vermieter: er ist weiter vom Erst-Markt entfernt als seine Mieter und muss dennoch deren Marktentwicklung antizipieren, indem er die richtigen Maschinen bereithält und diese adäquat finanziert.

Am Beispiel von drei mittelgroßen Maschinenvermietern sollen unterschiedliche Lösungsansätze aufgezeigt werden, die aus der jeweiligen Strategie des Unternehmens resultieren.

 

Ausgangslage Vermieter Nr. 1:

Dieser will in den nächsten drei Jahren seine Firma veräußern. Der Prozess dazu ist schon angestoßen. Trotzdem stehen weitere Neu- und Ersatz-Investitionen in den Mietpark an.

Lösung:

Der Vermieter will das Unternehmen in der Phase vor der Unternehmensveräußerung nicht mit neuen Kredit- oder Leasingverträgen belasten. Er erhöht stattdessen seine Fremdanmietungsquote und mietet die benötigten Geräte anlassbezogen bei Wettbewerbern an. Das reduziert zwar seine Rendite, erhöht aber seine Flexibilität, die momentan für ihn den höheren strategischen Stellenwert hat.

 

Ausgangslage Vermieter Nr. 2

Es handelt sich um ein traditionell starkes eigentumsorientiertes und konservatives Unternehmen mit aktuell sehr guter Umsatzentwicklung. Sollte das Umsatzwachstum im nächsten Jahr weiter anhalten, kommt die Firma nicht umhin, den Mietpark zu erweitern.

Lösung:

Im Rahmen der Planungsgespräche haben die Unternehmer die Annahme getroffen, dass der Markt sich sehr volatil weiterentwickeln wird. Man hat sich deshalb entschieden, die erwarteten Wachstumsspitzen nicht mitzunehmen, sondern nur die Nachfrage zu bedienen, die mit eigenen und eigenfinanzierten Geräten erzielt werden kann. Die Vorteile der Fremdanmietung zur Bedienung der Spitzenlast wurden gesehen, sollen aber nicht genutzt werden.

 

Ausgangslage Vermieter Nr. 3

Hierbei handelt es sich um einen jungen und kleineren Truck- &-Trailer-Vermieter. Sein ganzes Knowhow steckt in der punktgenauen Bereitstellung von speziellen Fahrzeugkombinationen. Wachstum spielte in der frühen Phase des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Lösung:

Um die dafür notwendigen Investitionen stemmen zu können, wurde ein großer Teil des Mietparks geleast und ein Spitzenteil über die Miettochter einer Leasinggesellschaft gemietet. Auch das reduziert zwar die Rendite, senkt zugleich aber auch das Risiko aus der Wachstumsstrategie, da die Mietverträge kurze Laufzeiten haben.


An diesen Beispielen wird gut erkennbar, wie die Gesamtstrategie des Unternehmens die Investitions- und Finanzstrategie bestimmt. Für etablierte Vermiet-Unternehmen kommt in der Regel ein Mix aus Eigenfinanzierung, Kreditfinanzierung, alternativen Finanzierungs-modellen, wie z.B. Leasing und Mietkauf, sowie die beschriebene Kurzzeit-Miete zum Tragen

 


Lassen Sie sich aufzeigen, welcher Finanzierungsmix am besten zu Ihrer Strategie passt. Ihr Ansprechpartner ist Edmund Cramer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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