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Flurförderzeughandel und -vermietung

Kräftiger Umsatzrückgang 2020 im Flurförderzeughandel

Nach der in 2019 schon weniger dynamischen Entwicklung sorgte die Corona-Krise im Jahr 2020 in der Flurförderzeugbranche für eine starke Investitionszurückhaltung und damit für einen kräftigen Rückgang des Branchenumsatzes. So sank der Gesamtumsatz der Branche im vergangenen Jahr um 12,5 % gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigte sich in der bbi-Umsatzumfrage aus dem Januar 2021 unter den großen Unternehmen der Branche. Dabei fiel auf, dass es in den einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten insgesamt kein einheitliches Bild, sondern stattdessen mitunter deutliche Abweichungen vom Durchschnittswert gab. Insbesondere im Neumaschinengeschäft hinterließ die Investitionszurückhaltung ihre Spuren. So verzeichnete das Neugeschäft mit verbrennungsmotorischen Staplern einen Rückgang von 15 %, das Neugeschäft mit batteriegetriebenen Maschinen schloss gegenüber dem Vorjahr mit einem Minus von 10 %. Das Gebrauchtgeschäft konnte hingegen zulegen und verbuchte ein Plus von 4 %. Der Bereich Rental verbuchte einen Zuwachs von 3 %; die Vermietung schloss mit einem moderaten Rückgang vom 0,5 %. Schwer betroffen von den Corona-Beschränkungen war im vergangenen Jahr der Bereich Schulungen, welcher ein Umsatzminus von 20 % gegenüber dem Vorjahr verbuchte (siehe Tabelle unten).

Für das laufende Jahr 2021 - so schwer dies einzuschätzen ist - prognostizierten die Händler und Vermieter eine recht deutliche Verbesserung der Situation mit einem Plus des Gesamtumsatzes von 6 %. In ähnlichem Rahmen bewegen sich die Einschätzungen für die einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten mit wenigen Abweichungen in beide Richtungen: So wird für den Bereich Rental ein Zuwachs von lediglich 2 % erwartet. Für das Neugeschäft mit batteriegetriebenen Maschinen gehen die Branchenunternehmen dagegen von guten Perspektiven und einem möglichen Plus von bis zu 9 % aus. Weitere Ergebnisse für die einzelnen Produkt- und Leistungsgruppen finden sich in der folgenden Tabelle:

 

Umsatzentwicklung 2020 / Umsatzprognose 2021 
im Flurförderzeughandel

(in % gegenüber dem Vorjahr)

  2020 2021
Gesamtumsatz -12,5 +6
Neugeschäft mit
verbrennungsmotorischen Maschinen
-15 +3,5
Neugeschäft mit
batteriegetrieben Maschinen
-10 +9
Gebrauchtgeschäft +4 +5
Kundendienst/ Techn. Service -3 +6
Ersatzteile -4 +5
Lagertechnik -4 +6
Vermietung -0,5 +6
Rental +3 +2
Schulungen -20 +7

 

Entwicklung 1. Quartal 2021/ Prognosen 2. Quartal 2021

Die Ergebnisse des bbi-Konjunkturtestes in der Flurförderzeugbranche zeigen auch für das erste Quartal 2021 noch keine Erholung der Umsatzsituation auf breiter Front: So mussten 45 % der Branchenunternehmen im Startquartal 2021 rückläufige Umsätze gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres hinnehmen. Während im gleichen Zeitraum 25 % der Teilnehmer ein Umsatzplus erzielten, erreichten 30 % der Unternehmen erneut das Umsatzniveau aus dem entsprechenden Vorjahresquartal. Auffällig war in der aktuellen Untersuchung die große Spanne der Meldungen von kräftigen Einbußen bis hin zu starken Zuwächsen.

Für das laufende zweite Quartal 2020 prognostizierte die Hälfte der Unternehmen aus der Flurförderzeugbranche eine positive Entwicklung und damit im Quartalsvergleich steigende Umsatzzahlen. Jeweils ein Viertel der Umfrageteilnehmer erwartet demgegenüber Umsätze auf dem Niveau des Vergleichsquartals bzw. eine rückläufige Umsatzentwicklung im laufenden Quartal. 

 

Tipp für Mitgliedsunternehmen:
Im Ergebnisbericht zum oben genannten bbi-Konjunkturtest finden Sie nicht nur alle Ergebnisse der Befragung noch einmal aufbereitet, sondern auch Informationen zur Höhe der jeweiligen Umsatzveränderungen in den einzelnen Produkt- und Leistungsgruppen. Heruntergeladen werden kann der Bericht auf der Seite KONJUNKTUR im bbi-Klub.